Wie entsteht Bewegung

Lachende Kinder

Wie baut sich Bewegung auf

Die Bedeutung des Rhythmus

Der Körper ist eine lebendige Matrix. Die Information zwischen verschiednen Teilen passiert nicht nur über Nervensignale, sondern auch durch elektromagnetische Impulse unterschiedlicher Frequenzen. Die Faszien, die alles im Körper verbinden, alles umhüllen bis in den Interzellularraum sind Überträger dieser Schwingungen.
Die rhythmischen Bewegungen verursachen eine periodische, sich ständig verändernde Stimulation des Gehirns, die vom Gleichgewichtssinn, dem Tastsinn und der Tiefeinsensibilität ausgeht. Bei diesem Prozess werden Nervensignale durch Transmitterstoffe wie Dopamin, Glutamat, Gaba usw. übertragen. Solche wechselnden, oszillierenden Stimulationen sind wesentlich wirksamer. Die kontinuierlichen
Nervenreize führen zur sogenannten Gewöhnung und werden dann nicht mehr wahr genommen.
Informationen werden auch durch unterschiedliche Arten von Energie durch das gesamte System des Körpers übertragen und zwar in Form von Licht oder elektromagnetischer Strahlung, Geräuschen, chemische oder mechanischer Energie. Viele der wichtigsten Bestandteile der Muskeln und des Skeletts liegen spiralförmig vor. Dadurch erhalten sie Elastizität und eine gute Resonanzfähigkeit. Die Muskelketten sind spiralförmig angelegt und folgen den Meridianen der chinesischen Medizin. Die Knochen verformen sich unter Belastung spriralförmig. Unsere Bewegungsprogramme sind spiralförmig. Das Blut fließt spiralförmig, die DNA ist spiralförmig.

Das Stammhirn

ist der älteste Teil des Gehirns. Dort sind alle lebenswichtigen Vorgänge organisiert und ist für die Selbsterhaltung der Art wichtig. Es ist das neuronale Fahrgestell.
Beim Fötus entwickelt sich das Stammhirn schrittweise. Über das retikuläre Aktiviertungssystem (RAS) erhält es aus allen Teilen des Körpers Informationen: Gleichgewicht, Tiefensensibilität, Proprioception (Eigenwahrnehmung), Seh-, Hör- und Tastsinn. Es steuert damit die Herz- und Atemtätigkeit. Den Muskeltonus. Wird das Stammhirn zu wenig angeregt, kommt es zu einem zu schwachen Muskeltonus.

Die motorische Aktivität des Fötus beruht auf den primitiven Reflexen. Das sind automatische, stereotype,vom Stammhirn gesteuerte Bewegungen. Diese Reflexe entwickeln sich nach und nach in unterschiedlichen Stadien der Schwangerschaft, müssen reifen und müssen schließlich durch die Basalganglien gehemmt und in das gesamte Bewegungsmuster des Babys integriert werden.
Ein Kind, dessen primitive Reflexe bei der Geburt nicht richtig entwickelt und reif waren, hat es schwerer, diese rechtzeitig zu hemmen, als wenn die Reflexe voll ausgereift waren. Dies gilt für Frühgeburten und Kaiserschnittkinder.

Das Kleinhirn

ist eine Ausbuchtung des Stammhirns. Es erhält Signale von den Rezeptoren der Tiefensensibilität und dem Tastsinn. Zwischen dem Kleinhirn und dem motorischen Kortex gibt es wichtige Nervenverbindungen, so dass es eine Rolle bei der Bewegungskoordination spielt. Gemeinsam mit den Vestibularkernen (Gleichgewichtssinn) bestimmt das Kleinhirn unsere Orientierung im Raum. Seine Aufgabe besteht darin, für geschmeidige, leichte und koordinierte Bewegungen zu sorgen und Abweichungen der ausgeführten Bewegung zu korrigieren.
Das Kleinhirn hat auch eine starke Verbindung:
-zum präfrontalen Kortex. Er ist verantwortlich für Aufmerksamkeit, Planung, Urteilsvermögen und Impulskontrolle.
-zum Sprachzentrum (Wernecke- und Brocazentrum)
-zum Sehareal im Frontallappen für die Augenfolgebewegung

Das reptilienhafte Gehirn

liegt neben dem Stammhirn und ist evolutionär neuer. Es steuert die soziale Interaktion, die durch Rituale, Routineabläufe und strenge hierarchische Unterordnung gekennzeichnet ist. Hier liegen die Basalganglien. Sie steuern automatische Haltungsreflexe im Gravitationsfeld. Sie sind Mittler der Bewegungssteuerung zwischen Stammhirn und Neokortex. Hier werden die Haltungsreflexe gebildet, die uns ein Leben lang erhalten bleiben und nicht der Willkür unterliegen. Diese Haltungsreflexe sind für unsere Stabilität wichtig, dass wir im Vierfüßlerstand, beim Sitzen, Stehen und Gehen das Gleichgewicht behalten und wir diese Funktionen automatisch ausüben können.
Wenn wir den Entschluss fassen, uns zu bewegen, schickt der motorische Kortex Signale an die Basalganglien, damit die Hemmung reduziert wird.

Die motorische Entwicklung des Babys

Die Motorik des Neugeborenen wird von primitiven Reflexen gesteuert. Wenn es spontane rhythmische, altersentsprechende Bewegungen macht, werden die primitiven Reflexe gehemmt und die Haltungsreflexe ausgeprägt. Es gibt ein inneres Programm für diese Entwicklung.
Bei den Kindern, wo diese primitiven Reflexe nicht genügend integriert werden, kommt es zu vielfältigen Störungen wie ADS, ADHS, Seh- und Hörprobleme, Muskeltonusprobleme, emotionale Probleme usw.

Der Tonische Labyrinthreflex TLR

Ist der Kopf des kleinen Kindes gebeugt, dann beugen sich auch die Gliedmaßen wie Arme und Beine.
Wird der Kopf gestreckt , strecken sich Arme und Beine. Der rückwärtige Teil wird während der Scheidengeburt durch die starke Streckung des Kindes beim Austritt aktiviert und hilft, dass die Rückenstrecker einen Tonus aufbauen, der dann für das Heben des Kopfes in Bauchlage wichtig ist.
Wird der TLR nicht richtig integriert, verändert sich der Muskeltonus durch die Kopfbewegung nach hinten oder vorn und bringt das Gleichgewichtszentrum durcheinander. Diese Kinder haben Schwierigkeiten damit, Raum, Entfernung, Abstand, Tiefe und Geschwindigkeit abzuschätzen.
Anzeichen für einen aktiven TLR
-Schwierigkeiten, den Kopf hochzuhalten
-schwache Nackenmuskeln
-zusammengesunkene Haltung
-schwacher Muskeltonus, hypermobile Gelenke
-Probleme beim Heben der Arme, beim Klettern
-Augenmuskeln arbeiten nicht korrekt, Tendenz zum Schielen
-angespannte Muskeln, Tendenz zum Spitzengang
-Gleichgewichtsprobleme beim Schauen nach unten und oben
-Koordinationsprobleme

Der Landau-Reflex

im Alter von 4 Wochen beginnt ein Baby in Bauchlage den Kopf zu heben, nach 1-2 weiteren Monaten hebt es den Oberkörper und Kopf (oberer Landau). Mit 4 Monaten hebt es zusätzlich noch die Beine (unterer Landau) und sieht aus wie ein Fisch auf dem Trockenen. Der Landau-Reflex sollte bis zum 4 Lebensjahr abgebaut sein. Wenn das Kind den Oberkörper heben kann, werden die Arme frei für die Greiffunktion. Dies dient der Entwicklung des Nachsehens, Augenintegration und 3 dimensionales Sehen. Wenn der Landau nicht ordnungsgemäß entwickelt wird, kann sich der TLR nicht abbauen.
Folgen sind ein schwacher Tonus der Rückenmuskeln und eine effiziente Zusammenarbeit des Ober- und Unterkörpers wird gestört.

Der symmetrisch tonische Nackenreflex STNR

Er entwickelt sich mit 6 Monaten und sollte bis vom 9 -11 Monat abgebaut sein. Dieser Reflex ermöglicht dem Kind den 4-Füßler Stand zu entwickeln. Noch bevor es zum Krabbeln kommt, muss er integriert sein. Strecken sich die Arme, beugen sich die Beine, Beugen sich die Arme, stecken sich die Beine. Integriert wird er durch das Schaukeln im 4-Füßler-Stand.
Ist er nicht integriert, sitzt das Kind wie ein Kartoffelsack, es fehlt die Kraft in den Armen. Er ist wichtig für das binokulare Sehen (Koordination der beiden Augen) und der Akkommodation (Weit- und Nahsehen). Dies kann später zu Leseproblemen führen.

Der Spinale Galantreflex

Streicht man rechts oder links der Lendenwirbelsäule entlang, dreht sich die Hüfte der gleichen Seite. Der Reflex entwickelt sich 20 Wochen nach der Empfängnis und sollte sich zwischen dem 3-9. Monat abbauen. Im Mutterleib ist der wichtig für die Weiterleitung der Körpervibration zur Entwicklung des Gleichgewichtssinnes. Während der Entbindung unterstützt er den Weg durch den Geburtskanal. Wird dieser Reflex nicht integriert, so ist die Entwicklung des Amphibienreflexes gestört, was zu Schwerfälligkeit des Unterkörpers und Anspannung in den Beinen führt. Diese Kinder sind hyperaktiv und unruhig. Ältere Kinder fixieren die Lendenwirbelsäule mehr und werden dort unbeweglich, was im Erwachsenenalter zu Rückenproblemen führen kann.

Der Spinale Perez-Reflex

Er tritt bei der Geburt auf und sollte zwischen dem 3-6. Lebensmonat integriert sein. Streicht man mit dem Finger entlang der Wirbelsäule von der Brustwirbelsäule bis zum Steiß streckt das Kind die Wirbelsäule und Arme und Beine. Er unterstützt die Entwicklung des Landau und des STNR und ist für die Entwicklung des 4-Füßler-Stand wichtig.
Baut sich der Reflex nicht ab, kommt es zur Empfindlichkeit im Bereich der BWS.

Der Amphibienreflex

Er ist lebenslang erhalten. Ausgeprägt wird er im Alter von 4-6 Monaten. Das Heben des Beckens auf einer Seite verursacht die automatische Beugung von Arm,Hüfte und Knie derselben Seite. Er entwickelt sich zuerst in Bauchlage und dann in Rückenlage. Seine Ausprägung beginnt erst, wenn der ATNR einigermaßen integriert ist. Bevor das Kind Überkreuzbewegungen machen lernt, muss der Amphibienreflex vorhanden sein.

Der Furcht und Lähmungsreflex

Der Furcht-Lähmungsreflex ist einer der frühsten Rückzugsreflexe, die bereits im 2 Monat nach der Empfängnis auftreten. Er ist kein primitiver Reflex, da er nicht über Sinne ausgelöst wird. Der Reflex sollte als Stressreaktion der fötalen Zellen betrachtet werden. Bei Auslösung entstehen Stressproteine, die die Zellwand weniger durchlässig machen und den aktiven Zelltransport behindern. Gleichzeitig ist der Fötus starr und bewegt sich nicht. Er wird meist durch äußere Faktoren ausgelöst wie z.B. elektromagnetische Strahlung, Gifte usw. Manchmal kann sich die Überempfindlichkeit auf den Geruch und den Geschmack erstrecken. Stress kann bei diesen Menschen nicht gut integriert werden.

Moro-Reflex

Er beginnt in der 12 Schwangerschaftswoche und sollte in der 30 Woche abgebaut sein. Wird der Furcht-Lähmungsreflex nicht gehemmt, kann es zur Blockade der Entwicklung und der Integration des Moro-Reflexes kommen. Der Moro-Reflex wird ausgelöst durch starke und unangenehme Stimulation des Gleichgewichts-, Gehör-, Sehsinn oder der Tiefensensibilität, durch eine rasche Änderung der Kopfposition, einem lauten Ton oder visuellen Reiz.
Zuerst nimmt das Kind einen tiefen Atemzug und streckt Arme und Beine
dann beugt es diese wieder und beginnt zu weinen.
Im Mutterleib dient es die Atemmuskeln zu trainieren
Wird er nicht abgebaut kann es zu Auffälligkeiten mehrerer Sinne kommen:
-Sehsinn: große Pupillen mit langsamer Reaktion auf Licht, dadurch schlechtes Dämmersehen und -Lichtüberempfindlichkeit
-Gehörsinn: Geräuschüberempfindlichkeit, Schwierigkeit Hintergrundlärm auszublenden
-Gleichgewichtssinn: Reisekrankheit, Probleme mit dem Gleichgewichtssinn
-Tastsinn: Überempfindlichkeit auf Berührung
-Tiefensensibilität: Überempfindlichkeit auf plötzlichen Lagewechsel

Reflexe zur Koordination über die Mittellinie

Das Baby bewegt seine Körperhälften noch unabhängig von einander. Die Verbindung über die Mittellinie, das Corpus callosum (Balken) muss sich noch entwickeln. Dazu dient unter anderem der

Der Asymmetrisch Tonische Nackenreflex ATNR

Er entwickelt sich 18 Wochen nach der Empfängnis und sollte bis zum 6. Monat integriert sein. Dreht das Kind den Kopf zu einer Seite, werden Arm und Bein dieser Seite gestreckt, die der anderen Seite gebeugt. Der ATNR löst beim Fötus Kickbewegungen aus, die die Mutter spürt. Er trainiert das Sehen mit beiden Augen, beim Lesen die Bewegung der Augen über die Mittellinie.

Babkin-Reflex

Ein leichter Druck in die Handflächen eines Babys löst ihn aus. Das Kind öffnet den Mund neigt den Kopf vor oder zur Seite und macht Saugbewegungen. Er entwickelt sich im 2. Monat nach Empfängnis und sollte zwischen dem 3-4. Monat integriert sein. Er steuert die Handbewegungen. Seine Integration ist später für die Feinmotorik wie Schreiben wichtig. Handkoordination und Sprechen hängen zusammen. Der Hand- Mundkontakt des Kindes wird durch diesen Reflex aktiviert. Ist er nicht ausgeprägt, dann findet zu wenig sensorische Reizung des linken Scheitellappens statt, und die Sprachbildung kann sich verzögern.

Greifreflex

Fasst man das Baby an den Fingern, wird der Greifreflex ausgelöst. Zieht man es hoch, strecken sich die Arme. Er entwickelt sich im 3. Schwangerschaftsmonat und sollte während des 1. Lebensjahres integriert werden. Er ist wichtig für die Hand- Augen-Koordination, das beidäugige Sehen und die Zusammenarbeit der Gehirnhälften. Später ist er für die Ohrkoordination wichtig. Wenn es den Greifreflex integriert, lernt es gleichzeitig die Richtung und Entfernung eines Geräusches abzuschätzen. Durch das Wegwerfen übt das Kind dies. Ein persistierender, aktiver Greifreflex verursacht Verspannungen im Schulterbereich, das Kind kann Bewegungen der Schulter und der Hände nicht unterscheiden.

Hochziehreflex

Man fasst das Kind an den Händen und zeiht es heran. Es beugt die Arme und unterstützt das Heranziehen. Er erscheint in der 28. Schwangerschaftswoche und sollte zwischen dem 2-5 Monat integriert werden. Er vermischt sich mit den Greifreflex.

Der Babinskireflex

Er entwickelt sich im 1. Monat nach der Geburt und sollte bis zum 2. Lebensjahr integriert sein. Er ist für den Muskeltonus des Unterkörpers wichtig. Ist er wenig ausgeprägt sind die Kinder oft „plattfüßig“ und mögen nicht laufen. Sie laufen auf der Innenkante der Füße.

Der Plantarreflex

Drückt man mit dem Daumen zwischen den Zehen und dem Fußgewölbe auf die Sohle des Kindes, kommt es zur Beugung der Zehen. Dieser Reflex erscheint in der 11. Schwangerschaftswoche und sollte im 7-8. Monat integriert sein. Auch er ist für die phonologische Integration wichtig.

Das limbische System

Es ist im mittleren Bereich des Gehirns lokalisiert und ist bei den Säugetieren vorhanden. Seine wichtigste Aufgabe ist die Steuerung der Emotionen.
Für unser Überleben ist das limbische System entscheidend
-es steuert und reguliert unser Innenleben
-es hat eine wichtige Rolle für die Beziehung der Individuen zu seiner Umgebung und erhält entsprechend Informationen vom Tastsinn, der Tiefensensibilität, dem Gleichgewichts-, Seh-, Geschmacks- und Geruchssinn.
-Durch den Vagusnerven erhält es Informationen der inneren Organe wie Magen, Herz usw.
-Hier wird Stress verarbeitet, Flucht und Fliehen
-es hat engen Kontakt zu unserer Gedankenwelt wie „Schmetterlinge im Bauch“
-es ist wichtig für die Gedächtnisbildung. Daher lernen wir besser, wenn wir emotional beteiligt sind.

Bleibt der Mororeflex erhalten drückt sich diese Spannung auch im Körper aus durch ein angespannte Zwerchfell und Atemmuskeln und er Muskeln von Brust und Hals. Die Beugemuskeln werden kontrahiert und die Wadenmuskeln verkürzen sich. Nacken- und Rückenmuskeln sind verspannt. Wilhelm Reich prägte den Begriff „Muskelpanzer“.
Bei andauerndem Stress werden im Gehirn Enkephaline gebildet. Sie vermindern Schmerzen und erhöhen die Aktivität.
Persönliche Erfahrungen sind es, die uns als Individuen ausmachen, was wir sehen, hören und spüren.

Bis zum Alter von 3 Jahren sollte das reptilienhafte Gehirn im Großen und Ganzen vernetzt sein. Danach kann das Kind seine Individualität ausprägen. Es kommt in die Trotzphase.
Im Alter von 8-9 Jahren machen die Kinder einen weiteren Entwicklungsschritt in der Verknüpfung zum präfrontalen Kortex. Das logische Denken gewinnt auf Kosten des symbolischen, fantasievollen Denkens die Oberhand. Kinder werden fähig, sich die Zukunft vorzustellen und sich mit anderen zu vergleichen. Sie verstehen, dass ihre Eltern nicht alles bewerkstelligen können, erfahren ihre eigenen Grenzen und müssen viele ihrer Träume aufgeben.
Wenn die neuronalen Netze zwischen dem präfrontalen Kortex und dem limbischen System nicht genügend entwickelt wurde oder der präfrontale Kortex vom Kleinhirn oder den Basalganglein nicht genügend stimuliert wird, haben wir ein größeres Risiko von unseren Emotionen überwältigt zu werden, es kommt zu Ausbrüchen von Wut und Angst.

Die Kinesiologie, die Lehre der Bewegung, hat sich mit diesen Problemen intensiv beschäftigt. In Kirchzarten im Institut für angewandte Kinesiologie gibt es viele Kurse zu diesen Themen. Seit 30 Jahren werden dort führende Dozenten zu vielfältigen Themen eingeladen.

Im Verlag für angewandte Kinesiologie wurden viele der englischsprachigen Bücher übersetzt und angeboten. Aus diesem Angebot möchte ich zu dem obigen Thema einige empfehlen:

Bewegungen die heilen, Dr. Harald Blomberg
Greifen und BeGreifen, Sally Goddard Blythe
Bewegung-Das Tor zum Lernen, Carla Hannaford
Superfaktor Bewegung, Dr. John Ratey, Eric Hagermann
Brain Gym- Das Handbuch, Paul E. Dennison, Gail E. Dennison

Die rhythmischen Übungen zur Stimulation des Stamm- und Kleinhirns finden Sie im Buch von Dr. Blomberg
Übungen zur Reflexintegration können Sie unter Youtube finden

Schädelasymmetrie, Kiss-Syndrom

Baby

Baby (Foto: Fotolia.com)

Am Ende der Schwangerschaft werden die räumlichen Verhältnisse für den Embryo immer enger. Manche Kinder rutschen schon sehr früh ins kleine Becken oder die Mutter hat Anomalien, Verletzungen usw., die den kindlichen Kopf beengen können. Vielleicht sind es Zwillinge, die sich gegenseitig den Platz streitig machen. Auch eine heftige Geburt, eine ungünstige Geburtsposition wie der Sternengucker, der Einsatz einer Sauglocke und noch weitere Problematiken können den kindlichen Kopf beeinflussen und es kann hier zu Verschiebungen der Schädelplatten kommen. Weiterlesen